Wir müssen nicht jedem Gedanken folgen
Gedanken beobachten bedeutet, einen Schritt zurückzutreten und nicht sofort alles zu glauben, was innerlich auftaucht.
Manche Situationen sind tatsächlich schwierig. Häufig wird unsere Unruhe aber noch größer durch das, was wir über eine Situation denken, befürchten oder bereits vorwegnehmen.
Ein Gedanke taucht auf – und plötzlich wirkt er wie eine Tatsache.
Nicht jeder Gedanke ist eine Wahrheit.
Probiere es mit einem eigenen Gedanken aus
Der folgende kleine Gedanken-Check hilft dir, einen Gedanken zu benennen, ihn etwas genauer einzuordnen und einen hilfreichen nächsten Schritt zu finden.
Ein Gedanke muss dadurch nicht sofort verschwinden. Aber manchmal entsteht genügend Abstand, damit er nicht mehr allein darüber entscheidet, wie wir reagieren.
Gedanken zu beobachten bedeutet dabei nicht, reale Schwierigkeiten kleinzureden. Es hilft uns, klarer zu unterscheiden:
Was weiß ich wirklich?
Was vermute oder befürchte ich?
Was kann ich jetzt sinnvoll beeinflussen?
Wir müssen nicht jedem Gedanken folgen. Wir dürfen bewusster entscheiden, was unser nächster Schritt sein soll.
Wenn dir dieser Impuls geholfen hat und du dabei an jemanden denken musstest, gib ihn gerne weiter.


